BORCHERT NACHTS SCHLAFEN DIE RATTEN DOCH PDF

Er hatte die Augen zu. Mit einmal wurde es noch dunkler. Er merkte, dass jemand gekommen war und nun vor ihm stand, dunkel, leise. Jetzt haben sie mich! Die standen ziemlich krumm vor ihm, dass er zwischen ihnen hindurchsehen konnte. Der hatte ein Messer und einen Korb in der Hand.

Author:Yozshukree Akinocage
Country:Grenada
Language:English (Spanish)
Genre:Music
Published (Last):27 May 2014
Pages:250
PDF File Size:3.30 Mb
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ISBN:452-3-25741-417-3
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Etwas sauer. Etwas bitter. Richtige Erde. Aber doch fremd? Ganz fremd? Und doch so widerlich, nicht? Ich atmete tief an der Erde. Sie riecht gut, sagte ich. Wie Erde. Nicht widerlich? Nicht fremd? Sie riecht doch so widerlich, du. Ich roch. Nein, so riecht alle Erde.

Meinst du? Und du findest sie nicht widerlich? Nein, sie riecht ausgesprochen gut, Radi. Riech doch mal genau. Er nahm ein wenig zwischen die Fingerspitzen und roch. Alle Erde riecht so? Ja, alle. Er atmete tief. Er steckte seine Nase ganz in die Hand mit der Erde hinein und atmete.

Dann sah er mich an. Du hast recht, sagte er. Es riecht vielleicht doch ganz gut. Aber doch fremd, wenn ich denke, dass ich das bin, aber doch furchtbar fremd, du. Und er sagte das Wort fremd immer weniger. Immer leiser sagte er es. Er roch und roch und roch. Es war morgens um halb sechs. Und lose. Und leicht. Und sie roch. Ich stand auf und atmete tief. Ja, sie roch. Sie riecht wirklich gut.

Sie riecht wie richtige Erde. Du kannst ganz ruhig sein. Es war halb drei. Ach so! Es war still. Das war es, was es so besonders still gemacht hatte; sein Atem fehlte. Die Uhr war halb drei. Sie machte Licht. Um halb drei. Sie sah, dass er sich Brot abgeschnitten hatte. Das Messer lag noch neben dem Teller. Wenn sie abends zu Bett gingen, machte sie immer das Tischtuch sau-ber.

Jeden Abend. Und das Messer lag da. Und sie sah von dem Teller weg. So alt wie er war. Sie sieht doch schon alt aus, dachte er, im Hemd sieht sie doch ziemlich alt aus. Aber das liegt vielleicht an den Haaren. Bei den Frauen liegt das nachts immer an den Haaren. Die machen dann auf einmal so alt. Aber es war wohl nichts. Sie kam ihm zu Hilfe: "Komm man. Komm man zu Bett.

Ich muss das Licht jetzt ausmachen, sonst muss ich nach dem Teller sehen, dachte sie. Ich darf doch nicht nach dem Teller sehen. Es war si-cher die Dachrinne. Bei Wind klappert sie immer. Es war wohl die Dachrinne. Aber sie merkte, wie unecht seine Stimme klang, wenn er log. Gute Nacht. Iss doch man eine mehr. Ich vertrage es nicht so gut. Er sah nicht auf. In diesem Augenblick tat er ihr leid. Iss man. Die Kompanien sind auseinandergelaufen. Die Kompanien, Bataillone, Armeen.

Nur die Heere der Toten, die stehn noch. Die Kanonen aber liegen wie erfrorene Urtiere mit steifem Gebein. Und die Helme, die rosten. Nehmt die verrosteten Helme ab: Wir haben verloren. In unsern Kochgeschirren holen magere Kinder jetzt Milch. Magere Milch. Die Kinder sind lila vor Frost. Und die Milch ist lila vor Armut. Und kein General sagt mehr Du zu uns vor der Schlacht. Vor der furchtbaren Schlacht. Denn wir werden nie wieder zusammen marschieren, denn jeder marschiert von nun an allein.

Das ist schwer. Nicht mehr den sturen knurrenden Andern bei sich zu haben - nachts, nachts beim Vormarsch. Der niemals was sagt. Der alles verdaut. Dann braucht er nicht mehr zu singen - vor Angst. Jetzt ist unser Gesang der Jazz. Der erregte hektische Jazz ist unsere Musik. Den letzten Schrei des Abenteurers Mann?

Den furchtbaren Schrei: Juppheidi? Und diese Musik ist der Jazz. Und ihr Haar, das knistert wie Phosphor. Das brennt. Wir brauchen keine wohltemperierten Klaviere mehr. Wir selbst sind zuviel Dissonanz.

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Nachts schlafen die Ratten doch

Daraufhin behauptet der Mann, dass Ratten nachts schliefen. Der alte Mann geht unter dem Versprechen, den Jungen nach Einbruch der Dunkelheit abzuholen, ihm ein Kaninchen zu schenken und ihn zu seinen Eltern nach Hause zu begleiten. Es dominiert die Alltagssprache , wobei der Mann sich im Sprachgebrauch dem Jungen anpasst. Auch die Farben, die das innere Geschehen der Personen widerspiegeln, haben sich gewandelt.

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Nachts schlafen die Ratten doch!

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